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Refraktive Chirurgie

Die refraktive Chirurgie ist der Oberbegriff für alle Eingriffe am Auge, die die Gesamtbrechkraft des Auges verändert und damit den Verzicht auf Sehhilfen möglich macht. Klassischerweise sind das Eingriffe mit Lasern auf oder innerhalb der Hornhaut, wie Femto-LASIK oder das ReLExSmile-Verfahren, wie auch der Austausch der natürlichen Augenlinse gegen eine Kunstlinse.

Im Menuepunkt über den "Katarakt-Grauer Star" ist der Linsentausch ebenfalls beschrieben, da sich die OP-Methode nicht voneinander unterscheidet.

Die Verfahren der refraktiven Chirurgie sind in der Regel nicht medizinisch notwendig, sondern können als "Schönheits-Behandlungen" verstanden werden. Der Verzicht auf eine Sehhilfe, wie die Brille oder Kontaktlinsen, steigern die Lebensqualität erheblich und sind deswegen auch so beliebt. Nur in wenigen Fällen wird sich auch die Krankenkasse an einer solchen Operation beteiligen. Es lohnt sich jedoch immer, die eigene KV von der OP in Kenntnis zu setzen und nachzufragen, ob eine Beteiligung an den Kosten möglich ist.


Welches Verfahren eignet sich wann?

Mit Laserbehandlungen korrigiert man typischerweise Fehlsichtigkeiten, die sich durch das körperliche Wachstum ergeben haben, wie Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmungen. Sobald das Wachstum abgeschlossen ist und die Dioptrienzahl sich nicht mehr wesentlich verändert (mit etwa 20 Jahren) kann man diese Fehlsichtigkeiten gut mit Laser-Behandlungen korrigieren.

Etwa ab dem 45.igsten Lebensjahr beginnt bei den meisten Menschen die sogenannte Alterssichtigkeit, deren Ursache an der Versteifung und Eintrübung der natürlichen Augenlinse liegt. In diesem Alter kann man selbstverständlich auch noch lasern, aber die Sehfähigkeit wird sich relativ schnell weiter verändern und das Ergebnis wieder verschlechtern. Man wird also mit Lasern nicht komplett auf eine Brille verzichten können. Eine Lesebrille ist in fast allen Fällen danach nötig. Für viele Menschen ist aber auch das noch ein großer Zugewinn an Lebensqualität, so dass man genau prüfen muss, was man möchte.

Um der fortschreitenden Alterssichtigkeit zu entgehen, eignet sich der Austausch der natürlichen Linse gegen eine künstliche Multifokallinse. Wenn man sich dafür entscheidet, kommt man der Katarakt-OP, die mit hoher Wahrscheinlichkeit mit rund 70 ohnehin ansteht, zuvor. Beide Operationen sind völlig gleich. Eine Brille benötigen sie dann bis in hohe Alter nicht mehr. 

 


Linsentausch

Die dazu notwendige Operaton ist die häufigst durchgeführte Augen-Op weltweit, da sie auch bei einem Katarakt durchgeführt wird. Die Operation ist durch eine lokale Betäubung völlig schmerzfrei und wird ambulant im Krankenhaus durchgeführt. In der Regel werden die beiden Augen in 2 Terminen operiert.




In der Regel können Sie am nächsten Tag schon fast perfekt sehen. Natürlich gibt es eine kleine Narbe, die sie in den ersten beiden Tagen beim Blinzeln vermutlich spüren können. Dieses leicht Fremdkörpergefühl verschwindet völlig. Sie erhalten Tropfen für die nächsten Tage und die Sehfähigkeit wird sich von Tag zu Tag noch steigern. Sie können ohne weiteres am nächsten Tag arbeiten , sollten dabei das Tropfen der Augen jedoch nicht vergessen. Wir führen am nächsten Tag eine Nachuntersuchung durch, die mehr einem Sehtest entspricht.

Wichtig zu wissen ist:


Es können nach der Operation und dem Einsatz von Multifokallinsen Begleiterscheinungen auftreten, die sehr unterschiedlich und von Patient zu Patient verschieden stark ausgeprägt sind. Am häufigsten werden sogenannte "Halo´s" oder Coronas um Lichter herum beschrieben, die insbesondere Nachts besonders auffällig sind. Diese Erscheinung unterliegt einem Gewöhnungseffekt und bei machen Patienten treten sie gar nicht auf, andere berichten von 6 Monaten bis zu einem Jahr. Ursache dieser Wahrnehmung ist die Tatsache, das das Gehirn vor der Operation und trotz Brille nur wenige "scharfe" Bilder vom Auge geliefert bekommen hat. unscharfe Randbereiche wurde sozusagen gleich weggefiltert. Durch die Konstruktion der Multifoklalinsen sind jetzt alle Bereiche des Sehens scharf und die Flut der Informationen muss erst einmal bewältigt werden.

Sollte das Sehvermögen nach der OP und dem Heilungsprozess noch nicht 100% hergestellt sein, kann mit einer Laserkorrektur das Ergebnis noch verbessert werden. Das kann bei kleinen und mittleren Hornhautverkrümmungen nötig sein, deren Korrektur mittels der Linse nicht sinnvoll war.

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